All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der GSI Office Manage­ment GmbH

AGB

Lie­fe­run­gen, Leis­tun­gen und Soft­ware-Lizen­zen für WiNPAT

A. Ver­trag­li­che Grundlagen

1. Gel­tungs­be­reich

Die­se Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten für alle Ver­trags­be­zie­hun­gen und vor­ver­trag­li­chen Ver­hand­lun­gen mit unse­ren Kun­den, unab­hän­gig von Art und Umfang der Leis­tung im Rah­men lau­fen­der und zukünf­ti­ger Geschäftsverbindungen.

2. Aus­schließ­lich­keit

Unse­re Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten aus­schließ­lich:
Ent­ge­gen­ste­hen­de Geschäfts­be­din­gun­gen unse­rer Ver­trags­part­ner oder Drit­ter sind nur gül­tig, wenn GSI aus­drück­lich und schrift­lich ihrer Gel­tung zustimmt. Wenn Sie damit nicht ein­ver­stan­den sein soll­ten, wei­sen Sie GSI sofort schrift­lich dar­auf hin. Für die­sen Fall müs­sen wir uns vor­be­hal­ten, unse­re Ange­bo­te zurück­zu­zie­hen, ohne dass uns gegen­über Ansprü­che irgend­wel­cher Art erho­ben wer­den kön­nen. Dem for­mu­lar­mä­ßi­gen Hin­weis auf eige­ne Geschäfts­be­din­gun­gen wider­spre­chen wir hier­mit ausdrücklich.

3. Ver­trags­schluss und Schriftform

Eine ver­trag­li­che Ver­pflich­tung gehen wir grund­sätz­lich nur ein, wenn Art und Umfang von Leis­tung und Gegen­leis­tung von bei­den Sei­ten schrift­lich fest­ge­legt wor­den sind. Spä­te­re münd­li­che Ände­run­gen und Ergän­zun­gen wer­den erst wirk­sam, wenn sie danach schrift­lich bestä­tigt wor­den sind. Das glei­che gilt für alle Wil­lens­er­klä­run­gen, ins­be­son­de­re Bean­stan­dun­gen, Mah­nun­gen und Män­gel­rü­gen im Rah­men der Ver­trags­be­zie­hun­gen. Ver­trags­stra­fen müs­sen sich bei­de Ver­trags­par­tei­en schrift­lich vor­be­hal­ten. Die­se Klau­sel kann nur durch aus­drück­li­che schrift­li­che Ver­ein­ba­rung auf­ge­ho­ben werden.

B. Über­las­sung von Software

4. Lizenz und Umfang der Nutzung

GSI über­trägt in ihrer Eigen­schaft als Rechts­in­ha­be­rin dem Kun­den das nicht wei­ter über­trag­ba­re und nicht aus­schließ­li­che Recht, die im Auf­trag und/oder der Rech­nung spe­zi­fi­zier­te Soft­ware und das Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­ri­al auf unbe­stimm­te Zeit zu nut­zen. Als ver­trags­ge­mä­ße Nut­zung wird defi­niert: Ein­le­sen von Instruk­tio­nen oder Daten eines Pro­gramms durch Ein­ga­be am Ter­mi­nal, durch Über­tra­gung aus Spei­cher­ein­hei­ten oder von Daten­trä­gern in die ver­ein­bar­te Hard­ware zum Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung, sowie Her­stel­lung einer Kopie in maschi­nen­les­ba­rer Form zur Daten­si­che­rung. Ein­satz­be­reich, Leis­tungs­fä­hig­keit sowie alle ande­ren spe­zi­fi­schen Pro­gramm­ei­gen­schaf­ten bestimmt sich allein aus der dem Ange­bot bei­gefüg­ten Pro­dukt­spe­zi­fi­ka­ti­on. Anga­ben in Pro­spek­ten und/oder Wer­be­ma­te­ri­al sind unver­bind­lich, ins­be­son­de­re weil die Pro­duk­te stän­di­ger Anpas­sung unter­lie­gen und sich die Anga­ben auch zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen bezie­hen kön­nen. Der Kun­de erwirbt das Recht, die Soft­ware auf so vie­len in einem loka­len Netz ein­ge­bun­de­nen Arbeits­sta­tio­nen ein­zu­set­zen, wie er Lizenz­ge­büh­ren ent­rich­tet hat. Bemes­sungs­grund­la­ge hier­für ist die in der zuge­hö­ri­gen Rech­nung auf­ge­führ­te Anzahl von Lizen­zen sowie gege­be­nen­falls getrof­fe­ne Son­der­ver­ein­ba­run­gen (Men­gen­staf­feln, unbe­schränk­te Lizen­zen, etc.). Als Arbeits­sta­tio­nen im Netz gel­ten auch zu dem Netz gehö­ren­de Heim­ar­beits­plät­ze, zeit­wei­se ans Netz ange­schlos­se­ne trag­ba­re Com­pu­ter sowie Remo­te-Arbeits­plät­ze. Die­nen die­se ledig­lich als Ersatz für im loka­len Netz ein­ge­bun­de­ne Arbeits­sta­tio­nen, ist hier­für kei­ne zusätz­li­che Arbeits­platz­li­zenz erfor­der­lich. Wird die ver­ein­bar­te Zahl über­schrit­ten, wird feh­ler­frei­er Betrieb nicht gewähr­leis­tet. Als Simul­tan­be­trieb gilt auch die Benut­zung der Soft­ware auf trag­ba­ren Computern.

5. Schutz­rech­te Dritter

GSI stellt den Kun­de von allen Ansprü­chen frei, die gegen ihn in Zusam­men­hang mit der Nut­zung der Soft­ware wegen Ver­let­zung von Urhe­ber­rech­ten, Paten­ten oder sons­ti­gen geis­ti­gen Eigen­tums­rech­ten erho­ben wer­den, vorausgesetzt,

  • dass der Kun­de GSI unver­züg­lich über alle erho­be­nen Ver­let­zungs­vor­wür­fe unter­rich­tet wird.
  • der Kun­de ohne Zustim­mung der GSI kei­ne der­ar­ti­gen Ansprü­che anerkennt.
  • der Kun­de GSI gestat­tet, alle Ver­hand­lun­gen und Ver­fah­ren zu füh­ren und GSI die not­wen­di­ge Unter­stüt­zung gibt, wobei sämt­li­che Ver­hand­lungs- und Ver­fah­rens­kos­ten zu Las­ten von GSI gehen.

Die vor­ste­hen­de Ver­pflich­tung ent­fällt, wenn die Urhe­ber- und Patent­rechts­ver­let­zung oder sons­ti­ge Rechts­be­ein­träch­ti­gun­gen dar­auf zurück­zu­füh­ren sind, dass die Soft­ware oder Tei­le davon mit Gerä­ten oder Pro­gram­men genutzt wer­den, die nicht von GSI gelie­fert wur­den bzw. deren kom­bi­nier­tem Ein­satz nicht zuge­stimmt wur­de. Die vor­ste­hen­den Bestim­mun­gen regeln die gesam­te Haf­tung der GSI in Zusam­men­hang mit der Ver­let­zung von Urhe­ber­rech­ten, Patent­rech­ten oder sons­ti­gen geis­ti­gen Eigen­tums­rech­ten. Im Fal­le bereits erho­be­ner oder zu erwar­ten­der Ansprü­che auf­grund einer Ver­let­zung von Urhe­ber­rech­ten, Patent­rech­ten oder sons­ti­gen geis­ti­gen Eigen­tums­rech­ten kann GSI auf eige­ne Kos­ten die Gerä­te oder Pro­gram­me ändern oder aus­tau­schen, um eine Ver­let­zung zu ver­hin­dern. Die Leis­tung des von GSI gelie­fer­ten Soft­ware-Sys­tems darf dadurch nicht ver­rin­gert wer­den. Wenn die Nut­zung der Soft­ware oder Tei­le davon durch eine gericht­li­che Ent­schei­dung unter­sagt ist, oder wenn nach Ermes­sen der GSI eine Kla­ge wegen Ver­let­zung von Schutz­rech­ten droht, kann GSI unter Aus­schluss aller ande­ren Rech­te des Kun­dens nach ihrer Wahl und auf ihre Kosten:

  • die Pro­gram­me so ändern, dass sie kei­ne Schutz­rech­te mehr verletzen;
  • dem Kun­de das Recht ver­schaf­fen, die Sys­te­me wei­ter zu nutzen;
  • die betref­fen­den Pro­gram­me durch Pro­gram­me erset­zen, die kei­ne Schutz­rech­te ver­let­zen und die ent­we­der den Anfor­de­run­gen des Kun­den ent­spre­chen oder gleich­wer­tig mit den ersetz­ten Pro­gram­men sind;
  • die Pro­gram­me oder Tei­le davon zurück­neh­men und dem Kun­de den (gege­be­nen­falls antei­li­gen) Kauf­preis abzüg­lich eines ange­mes­se­nen Betra­ges für Nut­zung und Wert­ver­lust erstat­ten, ver­min­dert um den dem Kun­de hier­durch ent­stan­de­nen Schaden.


6. Eigen­tum und Urheberrechte

Die dem Kun­den über­las­se­ne Soft­ware ver­bleibt ein­schließ­lich der gesam­ten Doku­men­ta­ti­on im Eigen­tum der GSI. GSI bleibt Inha­be­rin aller Urhe­ber- und Nut­zungs­rech­te an den dem Kun­de über­las­se­nen Pro­gram­men ein­schließ­lich des jeweils dazu­ge­hö­ren­den Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­ri­als auch wenn der Kun­de sie ver­än­dert oder mit sei­nen eige­nen Pro­gram­men und/oder den­je­ni­gen eines Drit­ten ver­bin­det. Bei der­ar­ti­gen Ände­run­gen oder Ver­bin­dun­gen sowie bei der Erstel­lung von Kopien bringt der Kun­de einen ent­spre­chen­den Urhe­ber­ver­merk an. Ände­run­gen und Erwei­te­run­gen des Pro­gramm­codes, die auf Wunsch und Rech­nung des Kun­den durch­ge­führt wer­den, gehen in das Eigen­tum von GSI über und kön­nen ande­ren Kun­den zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die Nut­zungs­rech­te für die Pro­gramm­ver­bes­se­run­gen wer­den an GSI abge­tre­ten. GSI nimmt die Abtre­tung hier­mit an. Eine Ände­rung des Pro­gramm­codes durch den Kun­den ist nur nach vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zustim­mung von GSI zuläs­sig. Die Zustim­mung darf nur aus wich­ti­gem Grund ver­wei­gert wer­den. Von sol­chen Ände­run­gen stellt der Kun­de GSI eine Kopie der Ände­rung auf einem Daten­trä­ger oder in gedruck­ter Form zusam­men mit allen not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung. Eine Ver­wer­tung der geän­der­ten Pro­gramm­ver­si­on bedarf der Zustim­mung des Kun­den. Wer­den vom Kun­den oder von Drit­ten geän­der­te Pro­gram­me oder ande­re, nicht von GSI bezo­ge­ne Pro­gram­me ein­ge­setzt und dadurch die Funk­ti­on des Sys­tems beein­träch­tigt, so ist GSI für ent­ste­hen­de Schä­den nicht haftbar.

7. Zah­lun­gen

Für die Nut­zung der Soft­ware auf unbe­stimm­te Zeit ist der Kun­de zur Ent­rich­tung einer ein­ma­li­gen Lizenz­ge­bühr ver­pflich­tet. Die Höhe der Lizenz­ge­bühr rich­tet sich nach der aktu­el­len Preis­lis­te bzw. nach den geson­dert getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen laut Auf­trag oder Rech­nung. Die Lizenz­ge­bühr wird ohne Abzug sofort bei Lie­fe­rung der Soft­ware fäl­lig. Die Gebühr für die Soft­ware­pfle­ge wird ab Lie­fe­rung fäl­lig und halb­jähr­lich im Vor­aus berech­net. Alle ande­ren aus die­sem Ver­trag berech­ne­ten Leis­tun­gen wer­den monat­lich, spä­tes­tens jedoch nach Erbrin­gung in Rech­nung gestellt. Wird nichts ande­res ver­ein­bart, so nimmt der Kun­de die Zah­lun­gen unver­züg­lich auf ein Bank­kon­to der GSI vor. Kommt der Kun­de mit fäl­li­gen Zah­lun­gen mehr als 14 Tage in Ver­zug, so ist GSI berech­tigt, Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 8% zu berechnen.

8. Pflich­ten des Kunden

Die über­las­se­nen Pro­gram­me sowie das Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­ri­al dür­fen weder ganz noch teil­wei­se Drit­ten mit Anhalt zu mög­li­chem Miss­brauch zugäng­lich gemacht wer­den. Der Kun­de darf Kenn­zeich­nun­gen, Copy­right-Ver­mer­ke und Eigen­tums­an­ga­ben von GSI an den Pro­gram­men in kei­ner Form ver­än­dern. Der Kun­de hat nach außen für eine Geheim­hal­tung aller Programm‑, Dokumentations‑, Betriebs­un­ter­la­gen und pro­gramm­spe­zi­fi­scher Kennt­nis­se zu sor­gen. Hier­zu gehö­ren nur jene Unter­la­gen, die dem Kun­de in Erfül­lung die­ses Ver­tra­ges zugäng­lich gemacht wur­den, nicht jedoch Wer­be­schrif­ten und deren Inhalt. Er hat sei­ne Mit­ar­bei­ter zu einer ent­spre­chen­den Geheim­hal­tung zu ver­pflich­ten. Die­se Geheim­hal­tungs­pflicht gilt auch über die Lauf­zeit des Ver­tra­ges hin­aus, wobei es gleich­gül­tig ist, ob das Ver­trags­ver­hält­nis aus irgend­ei­nem Grund vor­zei­tig auf­ge­löst wor­den ist. Die Geheim­hal­tungs­pflicht erfasst dar­über hin­aus auch ein Ver­öf­fent­li­chungs­ver­bot nur aus­zugs­wei­ser Mate­ria­li­en oder Zita­te. Eine Durch­bre­chung der Geheim­hal­tungs­pflicht ist allein mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zustim­mung der GSI zuläs­sig. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, der GSI den durch die Ver­let­zung obi­ger Bestim­mun­gen ent­stan­de­nen Scha­den, bei gro­ßer Fahr­läs­sig­keit, maxi­mal in Höhe des Lizenz­prei­ses, außer bei vor­sätz­li­chem Han­deln, zu erset­zen. Der Kun­de ist ver­pflich­tet nach Vor­ankün­di­gung durch GSI, selb­stän­dig für aus­rei­chen­de Daten­si­che­run­gen zu sor­gen, bevor ein Mit­ar­bei­ter der GSI Ände­run­gen an den Kon­fi­gu­ra­tio­nen auf dem Pro­duk­tiv­ser­ver des Kun­den durchführt.

9. Kün­di­gung

GSI kann den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung kün­di­gen, wenn der Kun­de mit der ver­ein­bar­ten Zah­lung der Lizenz­ge­bühr län­ger als zwei Mona­te in Ver­zug ist, und/oder der Kun­de – nach schrift­li­cher Abmah­nung — wei­ter gegen eine Bestim­mung die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen oder sons­ti­ger indi­vi­du­al­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen ver­stößt. Der Kun­de ist zur Kün­di­gung die­ses Ver­tra­ges wegen Leis­tungs­ver­zug sei­tens GSI oder wegen nicht beheb­ba­rer Män­gel nur berech­tigt, wenn GSI sei­nen Ver­pflich­tun­gen nicht nach­ge­kom­men ist und wenn er GSI zuvor schrift­lich abge­mahnt hat und eine ange­mes­se­ne Frist ver­stri­chen ist, in wel­cher der gerüg­te Ver­trags­ver­stoß nicht besei­tigt wor­den ist. Inner­halb einer Frist von fünf Tagen nach Been­di­gung der Lizenz ver­nich­tet der Kun­de alle Pro­gram­me, Kopien und dazu­ge­hö­ri­ge Mate­ria­li­en, ein­schließ­lich geän­der­ter oder kom­bi­nier­ter Pro­gram­me, sofern die­se nicht auf­grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten auf­be­wahrt wer­den müs­sen. Der Kun­de bestä­tigt inner­halb von 30 Tagen unauf­ge­for­dert die Ver­nich­tung bzw. Auf­be­wah­rung auf­grund gesetz­li­cher Bestim­mun­gen schrift­lich an GSI. Dane­ben räumt er GSI das Recht auf Kon­trol­le der Ein­hal­tung die­ser Bestim­mung ein.

C. Soft­ware Erwei­te­rung und Anpassung

10. Hand­ling

GSI wird die gelie­fer­te Soft­ware wie im Auf­trag fest­ge­legt erwei­tern und anpas­sen. Der Kun­de stellt GSI alle für die Erstel­lung der Soft­ware erfor­der­li­chen Infor­ma­tio­nen in schrift­li­cher über­sicht­li­cher Form zur Ver­fü­gung und erläu­tert die­se auf Wunsch von GSI auch münd­lich. Stellt der Kun­de fest, dass erstell­te Bedarfs­ana­ly­sen, Pflich­ten­hef­te oder Leis­tungs­be­schrei­bun­gen nicht mit den Anfor­de­run­gen über­ein­stim­men, die der Kun­de tat­säch­lich ver­langt, so wird er GSI hier­auf unver­züg­lich schrift­lich hin­wei­sen und Alter­na­tiv­vor­schlä­ge unter­brei­ten. Die Par­tei­en ent­schei­den dann ein­ver­nehm­lich über eine Ergän­zung oder Ände­rung der Anfor­de­run­gen. Alle hier genann­ten Mit­wir­kungs­pflich­ten erbringt der Kun­de kos­ten­los. Stellt GSI fest, dass Anga­ben oder Infor­ma­tio­nen des Kun­den feh­ler­haft, unvoll­stän­dig oder zur Durch­füh­rung des Auf­tra­ges nicht geeig­net sind, so wird GSI den Kun­den hier­auf schrift­lich unver­züg­lich hin­wei­sen. Der Kun­de wird über eine sich aus die­sem Hin­weis erge­ben­de Ände­rung, soweit sie den Erstel­lungs­pro­zess der Soft­ware betrifft, sofort ent­schei­den. Jede Par­tei nennt der ande­ren unver­züg­lich nach Ver­trags­ab­schluss eine fach­kun­di­ge Per­son, die befugt ist, die mit der Erstel­lung der Soft­ware zusam­men­hän­gen­den Ent­schei­dun­gen herbeizuführen.

11. Ände­rungs­ver­lan­gen

Solan­ge die Soft­ware nicht von GSI gelie­fert wur­de, kann der Kun­de jeder­zeit schrift­lich eine Ände­rung der Anfor­de­run­gen ver­lan­gen, solan­ge das Ände­rungs­ver­lan­gen in ver­nünf­ti­gem Ver­hält­nis zum Gesamt­auf­trag steht und auf sach­li­chen Erwä­gun­gen beruht. GSI wird die­sem Ände­rungs­ver­lan­gen Fol­ge leis­ten, es sei denn, dass GSI die­ses auf­grund der kon­kre­ten betrieb­li­chen Situa­ti­on unzu­mut­bar ist. Führt ein sol­ches Ände­rungs­ver­lan­gen des Kun­den dazu, dass das ver­trag­li­che Gleich­ge­wicht hin­sicht­lich Leis­tung und Gegen­leis­tung mehr als uner­heb­lich beein­träch­tigt wird, so wer­den die Ver­trags­par­tei­en unver­züg­lich eine schrift­li­che Anpas­sung der ver­trag­li­chen Rege­lun­gen betref­fend des wesent­li­chen Ver­trags­in­hal­tes (ins­be­son­de­re Ver­gü­tung, Lie­fer­frist etc.) her­bei­füh­ren. Falls die Par­tei­en nicht inner­halb von vier Wochen ab Zugang des Ände­rungs­ver­lan­gens bei GSI eine Eini­gung erzie­len, wird der Auf­trag ohne Berück­sich­ti­gung des Ände­rungs­ver­lan­gens ausgeführt.

D. Lie­fe­rung, Abnah­me, Gewähr­leis­tung und Haftung

12. Lie­fe­rung, Ter­mi­ne und Installation

Lie­fer­ter­mi­ne und Lie­fer­fris­ten sind grund­sätz­lich unver­bind­li­che zeit­li­che Ori­en­tie­rungs­hil­fen, es sei denn, dass sie aus­drück­lich als fixe Ter­mi­ne schrift­lich ver­ein­bart sind.

Zur Instal­la­ti­on gelangt grund­sätz­lich eine Stan­dard­ver­si­on der zu lie­fern­den Soft­ware. Eine Erwei­te­rung oder Anpas­sung der Stan­dard­soft­ware erfolgt nur, soweit schrift­lich im Auf­trag eine ent­spre­chen­de Spe­zi­fi­zie­rung vor­ge­nom­men wur­de. Die Instal­la­ti­on erfolgt in Abstim­mung mit dem Kun­den. Der Kun­de benennt hier­zu unver­züg­lich nach Ver­trags­ab­schluss schrift­lich einen Ansprech­part­ner. Der Kun­de über­gibt GSI unver­züg­lich nach Ver­trags­ab­schluss alle Unter­la­gen aus denen GSI die aktu­el­le Kon­fi­gu­ra­ti­on der beim Kun­den vor­han­de­nen Hard­ware/­Be­triebs­sys­tem-Platt­form erse­hen kann. Stellt GSI fest, dass die Kon­fi­gu­ra­ti­on zu ändern ist, so ist die­se Ände­rung vor Instal­la­ti­on der Soft­ware auf Kos­ten und Risi­ko des Kun­den durch­zu­füh­ren. Der Kun­de ist ver­pflich­tet alle Mit­wir­kungs­hand­lun­gen zu erbrin­gen, die im Rah­men der Imple­men­tie­rung der Soft­ware erfor­der­lich sind. Hier­zu gehört ins­be­son­de­re die Ermög­li­chung des Zugangs zur Hard­ware, sowie die kos­ten­lo­se Zur­ver­fü­gung­stel­lung von Test­da­ten und Rechen­zeit ent­spre­chend den Anfor­de­run­gen von GSI und die kos­ten­lo­se Zur­ver­fü­gung­stel­lung eines kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­ters, der erfor­der­li­che Test durch­führt bzw. Anpas­sun­gen über­prüft. GSI stellt dem Kun­den nach Ver­trags­ab­schluss ein Exem­plar der neu­es­ten, all­ge­mein von GSI ange­bo­te­nen Ver­si­on des Lizenz­pro­dukts auf einem ent­spre­chen­den Daten­trä­ger an der in der Lie­fer­an­schrift ange­ge­be­nen Adres­se zur Ver­fü­gung. GSI behält sich vor, die Spe­zi­fi­ka­tio­nen des Lizenz­pro­duk­tes z.B. an tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen, Geset­zes­än­de­run­gen oder künf­ti­ge markt­li­che Anfor­de­run­gen anzu­pas­sen. Ein Aus­druck des Bedie­nungs­hand­bu­ches wird mit­ge­lie­fert. Er dient der Erler­nung der Pro­gramm­be­die­nung sowie der Beant­wor­tung von Fra­gen in die­sem Zusam­men­hang. Das Bedie­nungs­hand­buch bleibt Eigen­tum der GSI und darf vom Kun­den nur zum ver­ein­bar­ten Gebrauch benutzt wer­den. Bei Ver­lust der Soft­ware oder des Hand­bu­ches lie­fert GSI gegen Ent­rich­tung der Selbst­kos­ten ein Ersatz­ex­em­plar. GSI gewähr­leis­tet den ein­wand­frei­en Lauf der Soft­ware nur auf den von ihr frei­ge­ge­be­nen Hard­ware-Sys­te­men. Die Frei­ga­be gilt mit der Pro­gramm­in­stal­la­ti­on durch GSI auf einem Hard­ware-Sys­tem des Kun­den als erfolgt.

13. Abnah­me

Nach Instal­la­ti­on und Prü­fung teilt GSI dem Kun­den schrift­lich mit, dass die gegen­über der Stan­dard­ver­si­on erwei­ter­ten und/oder ange­pass­ten Soft­ware­tei­le in vol­lem Umfang funk­ti­ons­fä­hig sind und for­dert den Kun­den zur Abnah­me auf. Der Kun­de kann dar­auf­hin die Soft­ware prü­fen. Für den Fall, dass Abnah­me­fä­hig­keit vor­liegt, wird der Kun­de unver­züg­lich, spä­tes­tens jedoch bin­nen 30 Tagen nach der schrift­li­chen Mit­tei­lung von GSI die Abnah­me schrift­lich gegen­über GSI erklä­ren. Erfolgt kei­ne Abnah­me durch den Kun­den, so kann ihm GSI hier­zu schrift­lich eine Frist von 10 Tagen zur Abga­be die­ser Erklä­rung set­zen. Maß­geb­lich für den Frist­an­lauf ist der Zugang des Schrei­bens beim Kun­den. Die Abnah­me gilt als erfolgt, wenn der Kun­de inner­halb die­ser Frist die Grün­de für die Ver­wei­ge­rung der Abnah­me nicht schrift­lich aus­rei­chend spezifiziert.

14. Gewähr­leis­tung

GSI über­nimmt für eine Zeit von 12 Mona­ten ab dem Zeit­punkt der Über­ga­be die Gewähr­leis­tung dafür, dass die Soft­ware hin­sicht­lich ihrer Funk­ti­ons­wei­se im Wesent­li­chen der Beschrei­bung im Hand­buch bzw. der Doku­men­ta­ti­on ent­spricht. Eine Haf­tung für zuge­si­cher­te Eigen­schaf­ten besteht nur dann, wenn es sich um eine aus­drück­li­che Zusi­che­rung han­delt, die in schrift­li­cher Form erfolgt ist. GSI weist dar­auf hin, dass es nach dem Stand der Tech­nik nicht mög­lich ist, Com­pu­ter-Soft­ware voll­stän­dig feh­ler­frei zu erstel­len. Tritt ein Feh­ler in der Soft­ware auf, so ist der Kun­de ver­pflich­tet, die­sen bin­nen 2 Wochen schrift­lich an GSI zu mel­den. GSI steht es dann frei, bin­nen einer ange­mes­se­nen Frist den Feh­ler durch maxi­mal drei Ersatz­lie­fe­run­gen oder Nach­bes­se­run­gen zu behe­ben. Gelingt GSI dies nicht, so kann der Kun­de nach sei­ner Wahl Min­de­rung oder das Rück­gän­gig­ma­chen des Ver­tra­ges ver­lan­gen. Geben die Pro­gramm­do­ku­men­ta­tio­nen ein­deu­ti­ge Hin­wei­se zur Pro­blem­ana­ly­se und kla­re Anlei­tun­gen zur Feh­ler­be­he­bung und han­delt es sich dem­entspre­chend um einen Feh­ler, der auf einer Fehl­be­die­nung beruht, so kann GSI für ihre Inan­spruch­nah­me Auf­wen­dungs­er­satz ver­lan­gen. Die Gewähr­leis­tung umfasst die Behe­bung von Feh­lern im Pro­gramm­code, nicht die Besei­ti­gung von Feh­lern, soweit sie durch äuße­re Ein­flüs­se, die nicht durch GSI zu ver­tre­ten sind, Bedie­nungs­feh­ler und nicht von GSI durch­ge­führ­ten Ände­run­gen ent­ste­hen. Eine uner­heb­li­che Min­de­rung oder Ein­schrän­kung der Gebrauchs- bzw. Leis­tungs­fä­hig­keit des Pro­gramms stellt kei­nen Feh­ler dar. GSI ist berech­tigt, falls eine Feh­ler­be­sei­ti­gung tat­säch­lich unmög­lich oder aus wirt­schaft­li­chen Grün­den unzu­mut­bar ist, eine Aus­weich­lö­sung zu instal­lie­ren, wenn die­se zu einer taug­li­chen Lösung des Pro­blems führt. GSI über­nimmt kei­ne Gewähr­leis­tung dafür, dass die Soft­ware spe­zi­el­len Erfor­der­nis­sen des Kun­den ent­spricht oder mit Pro­gram­men des Kun­den oder der beim Kun­den vor­han­de­nen Hard­ware zusammenarbeitet.

15. Schu­lung

GSI ver­mit­telt dem Kun­den im Rah­men von Schu­lun­gen die Kennt­nis­se und Infor­ma­tio­nen, die erfor­der­lich sind, um die gelie­fer­te Soft­ware auf Anwen­der­ebe­ne zu nut­zen. Soweit nichts ande­res schrift­lich ver­ein­bart wird, fin­det die Schu­lung in den Schu­lungs­räu­men des Kun­den statt. Fin­det die Schu­lung beim Kun­den statt, so ist der Kun­de ver­pflich­tet, dort eine für die Schu­lung erfor­der­li­che aus­rei­chen­de tech­ni­sche Aus­stat­tung kos­ten­los vor­zu­hal­ten. Schu­lungs­teil­neh­mer müs­sen über Grund­kennt­nis­se im PC Bereich ver­fü­gen. Fal­len im Rah­men der Schu­lung Über­nach­tungs­kos­ten oder sons­ti­ge Spe­sen bei GSI an, so sind die­se Aus­la­gen gegen Nach­weis vom Kun­den zu erstat­ten. Rei­se­kos­ten wer­den vom Kun­den gegen Nach­weis erstattet.

16. Haf­tungs- und Verjährungsbegrenzungen

Für Schä­den wegen Rechts­män­geln und Feh­lens zuge­si­cher­ter Eigen­schaf­ten haf­tet GSI unbe­schränkt. Die Haf­tung für anfäng­li­ches Unver­mö­gen, Ver­zug und Unmög­lich­keit wird auf das Fünf­fa­che der Auf­trags­sum­me sowie auf sol­che Schä­den begrenzt, mit deren Ent­ste­hung im Rah­men einer Soft­ware­über­las­sung typi­scher­wei­se gerech­net wer­den muss. Im Übri­gen haf­tet GSI nur für Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit auch sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter und Erfül­lungs­ge­hil­fen, sofern nicht eine Pflicht ver­letzt wird, deren Ein­hal­tung für die Errei­chung des Ver­trags­zwecks von beson­de­rer Bedeu­tung ist (Kar­di­nal­pflicht). Bei Ver­let­zung einer Kar­di­nal­pflicht haf­tet GSI auch für leich­te Fahr­läs­sig­keit. Es ist jedoch die Haf­tungs­be­schrän­kung für anfäng­li­ches Unver­mö­gen ent­spre­chend heranzuziehen.Die Haf­tung für Daten­ver­lust wird auf den typi­schen Wie­der­her­stel­lungs­auf­wand beschränkt der bei regel­mä­ßi­ger und gefah­rent­spre­chen­der Anfer­ti­gung von Siche­rungs­ko­pien ein­ge­tre­ten wäre. Die Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz bleibt unbe­rührt. Eine ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­ge Haf­tung von GSI im Rah­men des §§ 538 Abs. 1 des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches wird aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Die Ver­jäh­rungs­frist für nicht­we­sent­li­che Ver­trags­ver­let­zun­gen wird auf zwei Jah­re begrenzt.

E. Rech­te bei Nutzungsbeendigung

17. Rück­ga­be von Sachen

Nach Ver­trags­be­en­di­gung sind alle Sachen, die wir unse­ren Kun­den zur Nut­zung über­las­sen haben, ins­be­son­de­re gemie­te­te oder geleas­te Hard­ware an uns zurück­zu­sen­den, wobei die Trans­port- und Ver­si­che­rungs­kos­ten von unse­ren Kun­den zu über­neh­men sind.

18. Soft­ware

Bei Soft­ware, bei der Nut­zungs­rech­te nur begrenzt über­las­sen sind, ist die­se nach Ende des Ver­tra­ges, sofern sie auf Daten­trä­gern die uns gehö­ren instal­liert ist, zusam­men mit dem Daten­trä­ger zu über­ge­ben und im Übri­gen auf den eige­nen Daten­trä­gern des Kun­den zu löschen und das Löschungs­pro­to­koll uns zu überlassen.

19. Doku­men­ta­tio­nen

Alle Unter­la­gen, die zur Doku­men­ta­ti­on gehö­ren — ein­schließ­lich von Quell­pro­gram­men und Ent­wick­lungs­do­ku­men­ta­tio­nen sind — im Ori­gi­nal nebst aller Abschrif­ten zurückzugeben.

20. Bestä­ti­gung voll­stän­di­ger Rückgabe

Auf Anfor­de­rung haben wir Anspruch auf eine förm­li­che Bestä­ti­gung, dass alle Rück­ga­be­ver­pflich­tun­gen voll­stän­dig und ver­trags­ent­spre­chend erfüllt wor­den sind.

F. Neben­be­stim­mun­gen

21. Rechts­wahl, Erfül­lungs­ort und Gerichtsstand

Unse­re gesam­ten Geschäfts­be­zie­hun­gen mit unse­ren Kun­den unter­lie­gen aus­schließ­lich dem Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Ver­weist die­ses Recht auf aus­län­di­sche Rechts­ord­nun­gen, sind sol­che Ver­wei­sun­gen unwirk­sam. Die Anwen­dung des UN-Kauf­rechts (UNCI­TRAL) wird aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Erfül­lungs­ort für Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen ist die­je­ni­ge Stel­le, die ver­trag­lich als Erfül­lungs­adres­se ver­ein­bart ist, im Zwei­fel Mün­chen. Erfül­lungs­ort für Zah­lun­gen ist der Ort, der in der Rech­nung ange­ge­be­nen Zahl­stel­le. Gerichts­stand für bei­de Tei­le ist Mün­chen, GSI ist jedoch berech­tigt, nach unse­rer Wahl eige­ne Ansprü­che an den Gerichts­stand unse­res Part­ners gel­tend zu machen. Ist Ver­trags­part­ner von GSI kein Voll­kauf­mann, gilt die gesetz­li­che Regelung.

22. Sal­va­to­ri­sche Klausel

Soll­ten ein­zel­ne Klau­seln die­ser Ver­trags­be­din­gun­gen oder dane­ben etwa abge­schlos­se­ner indi­vi­du­el­ler Ver­ein­ba­run­gen ganz oder teil­wei­se ungül­tig sein, berührt das die Wirk­sam­keit der übri­gen Klau­seln nicht. Die unwirk­sa­me Klau­sel wird durch eine ande­re ersetzt, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der unwirk­sa­men Rege­lung am nächs­ten kommt und ihrer­seits wirk­sam ist.

Für unser Pro­dukt IP Now gilt der „Ver­trag über IT-Leistungen“.

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